Unser Konzept unsere Kompetenz.


Die Lohrer Tafel versorgt Menschen, die im Altlandkreis Lohr in Armut leben, mit dem, was unsere Gesellschaft an Überproduktion hervorbringt. Bevor verwertbare Lebensmittel in den Abfall gelangen, leiten wir sie stattdessen an Bedürftige weiter. So leisten wir einen Beitrag dazu, den Hunger und das Leid vieler Menschen, im Altlandkreis Lohr, zu lindern. Am 07. Mai 2005 eröffneten wir unsere Lohrer Tafel.


Das vorliegende Konzept soll allen Mitarbeitern, aber auch Interessierten, Einblick in unsere Struktur und Arbeitsweise bieten.

„Jeder gibt , was er kann“. Nach diesem Leitspruch engagieren sich örtliche Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte und - Betriebe, Supermarktketten, Spender und Sponsoren, um die Lohrer Tafel mit Lebensmittel – oder Geldspenden zu unterstützen. Viele Helfer (aktuell ca. 80) spenden ihre Freizeit für die Idee. Ein paar Stunden am Tag, in der Woche, im Monat – so wie es die persönlichen Möglichkeiten zulassen. Die gesammelten Lebensmittel werden weitergereicht an bedürftige Personen. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt gegen einen symbolischen Betrag von 2 € pro Haushalt (Besitzer eines Berechtigungsscheines).




Umfassende Hilfe:
Die Lohrer Tafel ist als Projekt in der KASA angesiedelt. In der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit werden in den Sprechzeiten die Berechtigungsscheine für die Lohrer Tafel ausgestellt und im Bedarfsfall Lebensmittel aus der Notfallreserve mitgegeben. Die Beratungsstelle ist in die Räume der Lohrer Tafel integriert.

Die Bedürftigen bekommen hier fachlich kompetente Hilfe. D.h. dass die Menschen bei uns nicht nur Lebensmittel bekommen, sondern auch das umfassende Beratungsangebot ( Hartz IV – Beratung, Müttergenesung: Mutter-Kind-Kur – und Mütterkurvermittlung, Beratung bei Ehe – oder Erziehungskonflikten, Beratung zu Leistungen der Pflegeversicherung, usw.).

Unser Klientel:
Die Mehrzahl der Klienten sind Hartz IV – Empfänger. Die Auswirkungen der Armut sind vielfältig. Insbesondere eine häufige Verschuldung oder eine nicht ausreichende finanzielle Versorgung führen die Menschen in große physische und psychische Not. Laut Auffassung der Hartz – IV – Behörde sollen die Bedürftigen ansparen, um Sonderausgaben, z.B. einen defekten Kühlschrank, zu decken. Dieses können sie definitiv nicht! Auch die begleitende Kinderarmut sorgt für große gesellschaftliche Benachteiligung unserer jungen Klienten ( z.B. Einschränkungen an einer Klassenfahrt teilzunehmen, nicht die Spielzeuge oder Kleidung anderer Gleichaltrigen zu besitzen, usw.).

Träger der Lohrer Tafel:
Diakonisches Werk im Evang. Luth. Dekanatsbezirk
Lohr am Main e.V.


Projektleitung Lohrer Tafel :
Hauptamtlich: Michael Donath (Dipl. Sozialpädagoge (FH))
Ehrenamtlich: Thomas Damm, Hubert Beck


Die Projektleitung teilt sich die Aufgabestellungen:

Michael Donath ist hauptamtlich Trägervertreter und für die Geschäftsführung, Finanzverwaltung, Anträge bzw. den Kontakt mit Sponsoren, die Fortbildung der Mitarbeiter bzw. regelmäßige fachliche Begleitung der Teamleiter (z.B. in der Teamleiterrunde), die Vertretung der Lohrer Tafel nach Außen und die Pressearbeit, usw. zuständig.
Unterstützung erhält er ehrenamtlich von:
Thomas Damm: Sponsoring, Kontakt mit dem Bundesverband der Deutschen Tafel, Mithilfe bei Verwaltungsaufgaben und der Außenvertretung, usw. und
Hubert Beck: Logistik, Abholen der Waren (bayernweit) während der Woche, Sponsoring, Mithilfe bei der Außenvertretung, Lagerverwaltung, Hausmeisterdienste, usw.


Das Projektleitungsteam im Überblick:

Diakonisches Werk Lohr a. Main e.V.
Hauptamtliche Projektleitung
KASA (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit)
Michael Donath
Ottenhofstr. 21-25
97816 Lohr a. Main
Tel.: 09352 / 60 64-248
Fax: 09352 / 60 64-287
Mobil: 0176/95633695
m.donath@diakonie-lohr.de


Ehrenamtl. Projektleitung
Logistik / Sponsoring
Thomas Damm
Eichhornstraße 13
97816 Lohr a. Main / Steinbach
Tel.: 09352 / 80 17 5
Fax: 09352 / 60 02 57
Mobil: 0172 / 6645956
thomas.damm@bnmsp.de


Ehrenamtl. Projektleitung
Logistik / Sponsoring / Teamleitung Team 3
Hubert Beck
Zeiläckerweg 11
97816 Lohr a. Main / Sackenbach
Tel / Fax: 09352 / 80 77 99
Mobil: 0171/8797877
hubertbeck@t-online.de




Die Lagerverwaltung:
Michael Donath und Hubert Beck verwalten die Bestände im Lager. Sie sind verantwortlich für das Erstellen eines wöchentlichen Ausgabeplanes, u.a. auch für den Regalbereich und dessen Ausgabemodalitäten. Der Ausgabeplan ist bindend für alle und liegt im Lager zur Einsicht aus. Michael Donath und Hubert Beck bestücken dieses wöchentlich, sowie die anderen Regale mit Lebensmitteln, Pflegemitteln, Waschmittel, usw. Sonstige Sonderausgaben aus Lagerbeständen werden mit den Teamleitern besprochen oder in der Teamleiterrunde festgelegt.

Die Projektleitung bespricht gemeinsam die aktuellen Aufgaben und Entwicklungen und unterstützt sich gegenseitig, nach Absprache.


Die Teamleiterrunde:
Die Teamleiterrunde beschäftigt sich, i.d.R. einmal im Monat, mit der Planung, Koordination und Logistik der Lohrer Tafel. Sie fasst demokratisch Beschlüsse und Regelungen, die von allen Teams einzuhalten sind. Die Teamleiterrunde reflektiert mit der Projektleitung die Abläufe und die Zusammenarbeit in den Teams und entwickelt zukunftsfähige Perspektiven. Aktuelle Zusammensetzung:

Aktuelle Zusammensetzung:
Samstag-Team 1: Ingrid Zipperer und Jutta Roth
Samstag-Team 2: Erwin Stepanek und Moni Richter
Samstag-Team 3: Alice Reber und Hubert Beck

Die Teamleiter der drei Lohrer Tafel-Mobil Teams:
Team 1: Johanna Müßig
Team 2: Doris Kolb
Team 3: Jürgen Ulbrich




Die Teamleiter:
Die Teamleiter koordinieren den logistischen Ablauf des Tafelsamstages oder der Tafel-Mobil-Logistik am Donnerstag und Freitag in ihrem Team. Sie sind zuständig für Absprachen der Aufgabenteilung, der Koordination der Warenabholung und der Ausgabe der Lebensmittel. Sie sind verantwortlich für die Sauberkeit der Räume und Fahrzeuge vor Beendigung der Tafelaktivitäten und für die Raumkontrolle bei Verlassen der Tafel. Mindestens eine Teamleitung muss von Anfang bis Ende der „Tafelaktivität“ in ihrem Team anwesend sein. Die Teamleiter vertreten Anliegen ihrer Mitarbeiter in der Teamleiterrunde und informieren ihre Mitarbeiter über Beschlüsse und Planungen.


Die Mitarbeiter(innen) in den Teams am Samstag:
Die Mitarbeiter kümmern sich am Samstag um die Warenabholung, die Aussortierung von verdorbener Ware und Auslage der brauchbaren Lebensmittel, die Ausgabe an die Klienten und die Sauberkeit im Tafelladen und der Fahrzeuge. Sie sollen sich untereinander und mit der Projektleitung über die Aufteilung der Tätigkeiten absprechen.
Alle Ehrenamtlichen sind während des gesamten Zeitraumes des „Tafelsamstages“, von ca. 11.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr im Einsatz.

Kann Jemand zeitlich nicht kommen, sagt er oder sie rechtzeitig bei seiner Teamleitung ab. Die Fahrer bzw. Warenabholer regeln die Einsatzzeit nach individuellen Möglichkeiten mit der Teamleitung. Die Mitarbeiter sollten an der einmal jährlich stattfindenden Schulung, Themen u.a. die rechtliche Belehrung aus dem Lebensmittelrecht nach § 43 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes, teilnehmen.


Der Lieferservice für Senioren und Behinderte:
Die Auslieferung der Ware erfolgt von zusätzlichen Ehrenamtlichen, die sich bereit erklären, jeden Samstag die Hilfebedürftigen zu versorgen. Es wird gewünscht, dass diese unser Dienstfahrzeug „Renault Kangoo“ dazu benutzen. In Ausnahmefällen können sie auch ihre Privat-PKW´s einsetzen und erhalten eine Pauschale von 0,30 € pro km. Sind diese Helfer verhindert, informieren sie rechtzeitig die Projektleitung oder die diensthabenden Mitarbeiter der Lohrer Tafel, welche die Auslieferung im Team organisieren. Die Waren werden zuvor von den EMiL – Praktikanten und Mitarbeitern in Tüten bzw. in die Kisten des Lieferservice gepackt. (s.a. „Das EMiL – Praktikum“!).
Vollbeladen mit den Kisten für
die überwiegend älteren
Menschen mit Behinderung!


Die Mitarbeiter im Lohrer Tafel Mobil:
Die Auslieferung der Ware erfolgt von zusätzlichen Ehrenamtlichen, die sich bereit erklären, jede Woche die Hilfebedürftigen zu versorgen. Die Warenabholung soll am Donnerstagabend bei den Bäckereien beginnen. Zwei Helfer holen die Backwaren dort ab und bringen diese in die Lohrer Tafel. Dort werden sie in große Tüten bzw. Kisten umgefüllt und für den nächsten Tag abgedeckt. Am Freitagmittag holen wieder zwei Ehrenamtliche bei den Lebensmittelmärkten Obst und Gemüse, Kühlware usw. Die Ware wird von weiteren Mitarbeitern im Tafelladen aussortiert (Müll beseitigt), umgepackt und das Tafel Mobil für die Ausgabe bestückt. Wenn das Tafel Mobil am Nachmittag mit drei Mitarbeitern unterwegs ist, säubern die verbleibenden Mitarbeiter den Ausgabebereich der Tafel. Kommt das Tafel Mobil nach der Ausgabe zurück, werden die restlichen Lebensmittel für die Samstagsausgabe fachkundig eingeräumt ( Abdecken, Kühlhaus..) und das Tafel Mobil innen komplett gereinigt (dieses unterliegt den Hygienevorschriften – wie eine kleine Bäckerei!). D.h. Boden auswischen, Regale, Ablage feucht abwischen, usw., wenn möglich auch die Fahrgastzelle auskehren, Matten abkehren und, nach Bedarf, feucht auswischen. Insgesamt sind drei Mitarbeiterteams, mit aktuell 22 Mitarbeitern, im wöchentlichen Wechsel im Einsatz. Diesen Mitarbeitern ist eine Leitungsperson zugeordnet, die den Logistikablauf des Tafel - Mobiles koordiniert und den engen Kontakt zur Projektleitung und Teamleiterrunde der Lohrer Tafel hält.


Unsere Standortzeiten:
Neuhütten:
Wiesthal:
Krommenthal:
Partenstein:
Frammersbach:
14.15 Uhr – 14.30 Uhr
14.40 Uhr – 14.55 Uhr
15.00 Uhr – 15.10 Uhr
15.20 Uhr – 15.50 Uhr
16.00 Uhr – 16.45 Uhr


Unser sonstiger Fuhrpark:
Unser Opel Vivaro
zum Transport von Waren / Gütern
sowie Personen!
Unser Kühlanhänger
zum Transport von Gefrierware
(bis – 10°C) und von Kühlware

Unser Furhrpark wird auch während der Woche zum Abholen von Ware benötigt. Von Schweinfurt bis Aschaffenburg, im Landkreis Main – Spessart oder Fürth sind unsere Helfer immer wieder im Einsatz.

Die Reinigungskraft der Lohrer Tafel :
Die Reinigungskraft ist, z.B. verantwortlich für das Wischen der Böden in Laden, Gruppenbereich und „Büroküche“ und der Toilette. Weiterhin ist sie für das Fensterputzen und für das Abwischen der Theke und der Schränke im Büro zuständig. Sie entleert auch die Mülleimer in den Räumlichkeiten. Sie ist derzeit mit 3 wöchentlichen Arbeitsstunden eingestellt.


Praktikanten an einem „Diakonischen Lernort“:
Die Lohrer Tafel ist als „Diakonischer Lernort“ in Bayern anerkannt. Die „Diakonischen Lernorte“ beschreiben sich, wie folgt:

„Beim Diakonischen Lernen begegnen sich Schule und Diakonie. Schüler erwerben diakonische Kenntnisse und Kompetenzen, indem sie praktische Erfahrungen an Lernorten außerhalb des Klassenzimmers machen und diese in der Klasse reflektieren.

Lehrkräfte finden bei uns eine große Anzahl diakonischer Lernorte in ganz Bayern. Diese sind für diakonische Aktionstage, Praktika, wiederkehrende Begegnungen oder P- und W-Seminare geeignet.

Mögliche Erfahrungsfelder für Schüler sind Tafelausgaben, Kleiderläden, offene Mittagstische oder Kindergärten sowie Einrichtungen für sozial benachteiligte, behinderte, alte und kranke Menschen. Schüler finden bei uns wichtige Kontakte für ein soziales Praktikum in ihrer Nähe, Infos über diakonische und soziale Berufe sowie Material.
Diakonie und diakonisch aktive Kirchengemeinden öffnen ihre Türen für Schüler. Diakonische Arbeit wird dadurch in einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen.

Je mehr Einrichtungen und Gemeinden diakonische Lernorte anbieten, desto besser.“



Eine unserer erfolgreichen Praktikanten im Einsatz: Lauraine Ismeurt!:
Gleich nach dem Schulanfang im September 2011 durfte Lauraine im Rahmen des Projektes EMiL (Engagierte Menschen im Landkreis) ihren Tafeldienst antreten.

„Und zwar gleich mit Druck : Samstag, 12 Uhr. Neue Ware, die ab 14:30 Uhr ausgegeben wird, kommt aus den teilnehmenden Geschäften über den Tafel-Fahrdienst zu unserem Laden. Ob Lebensmittel, Kühlwaren, Obst, Gemüse, Eier, Fleisch, Brot, Kekse, Jogurt, Nudeln, … alles muss schnell kontrolliert, aussortiert, geschnitten, gewaschen, ab- und umgepackt, abgefüllt und eingeräumt werden. Jeder hat seine Aufgabe – und keine Zeit zu verlieren!“


„Durch die Arbeit der Helfer wird aber alles langsam wieder übersichtlich. Gegen 14 Uhr sieht alles ordentlich aus, alles hat seinen Platz gefunden, die Mannschaft kann stolz sein! Anschließend wird noch der Laden sauber gemacht, und ist nun bereit für die Ausgabe. Wenn wir Glück haben bleiben noch ein paar Minuten übrig für die ganze Tafel-Mannschaft, um sich an einer Tasse Kaffee untereinander zu unterhalten. Bevor die Ausgabe an die Bedürftigen losgeht muss ich leider aus Vertraulichkeitsgründen die Tafel verlassen. Aber nur bis zum nächsten Samstag !“



Am Ende von ihrem freiwilligen sozialen Schuljahr kann Lauraine eine Bilanz ziehen:
„Ich danke der Lohrer Tafel, mir die Möglichkeit gegeben zu haben, mein Projekt in der Tat zu realisieren. Meine volle Zufriedenheit bei diesem Einsatz kommt nicht nur daher, dass das Ziel der Lohrer Tafel und meine Aufgaben ganz genau zu meinen Vorstellungen gepasst haben, sondern auch von den Helfern der Tafel, die mich sehr freundlich aufgenommen und integriert haben, und mit denen ich immer viel Spaß hatte ! Also jedem Mitschüler empfehle ich den Sprung! Trau dich, spring ein !“ Lauraine Ismeurt

Das EMiL – Praktikum:
EMiL, die Freiwilligen-Agentur in Main-Spessart

Seit 01. Mai 2010 gibt es im Landkreis Main-Spessart EmiL (Engagierte Menschen im Landkreis), die Freiwilligen-Agentur für das gesamte Gebiet des Landkreises. Sie ist eine Anlauf- und Informationsstelle für alle Bürger, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, aber noch nicht wissen, was sie genau tun könnten. EmiL unterstützt das Freiwillige soziale Schuljahr für Jugendliche in Main-Spessart. Auch im Schuljahr 2014/2015 wird wieder an den Mittelschulen und Realschulen im Landkreis das "Freiwillige soziale Schuljahr" für Schüler der 8. bzw. 9. Klasse angeboten. Wer sich 2 Stunden die Woche während der vierzig Schulwochen ehrenamtlich engagiert, bekommt von Landrat Thomas Schiebel am Schuljahresende darüber ein qualifiziertes Zeugnis, das den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden kann.

Für dieses FSSJ beschäftigt die Lohrer Tafel ab September 2014 ein bis zwei Praktikanten im Lieferservice für Senioren und Behinderte.



Das Packen der Lebensmittel:
Diese Praktikanten haben den Auftrag alle Kisten bzw. Lebensmittel nach Wunsch der Klienten zu packen. Bei der Zusammenstellung der Lebensmittel berücksichtigen sie individuelle Wünsche, sowie Erkrankungen und Unverträglichkeiten. Sie werden dabei von den Mitarbeitern im Tafelladen unterstützt.


Der Besuchsdienst:
Die EmiL – Praktikanten besuchen anschließend je eine(n) Klient(in) um die Lebensmittel dorthin zu bringen, eventuell auszupacken und einzuräumen. Dabei soll auch Zeit für das persönliche Gespräch sein.

Reflexion:
Die Praktikanten werden von der Projektleitung in regelmäßigen sechswöchigen Zeitabständen zum Reflexionsgespräch eingeladen. Dabei sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich eigene Erfahrungen bewusst zu machen, Fragen zu klären oder neue Verhaltensmuster zu erarbeiten.

Die Lohrer Tafel beschäftigt folgende Praktikanten:
- 1 – 2 „EMIL“ - Praktikanten pro Schuljahr, samstags, von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr
- Konfirmanden
- Firmlinge
- Kommunionkinder
  je nach Vereinbahrung, samstags, 2 stündig von ca. 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr (a.w. der Schweigepflicht).
- KASA – Praktikanten
  ( z.B. im Rahmen eines Orientierungspraktikum vom Gymnasium)


Dank:
Wir danken unseren vielen ehrenamtlichen Helfern, die mit großartigem Engagement, Liebe zum Nächsten und Hingabe, immer wieder mit immensen Arbeitsstunden ihren Einsatz bei uns leisten. Wir danken den vielen Lebensmittelgeschäften und - Märkten, Bäckereien und Metzgereien, usw. und ihrem Personal für die wöchentliche Bereitstellung der Lebensmittel. Wir danken den Spendern und Sponsoren, die uns bei Sonderaktionen, z.B. der Weihnachtsbraten-Spenden-Aktion oder regelmäßig finanziell unterstützen.

Wie im Konzept deutlich wird, sind wir auf Spenden angewiesen:
Wir helfen Menschen in Not. Deshalb sind Spenden seitens der Bevölkerung oder von Sponsoren überlebenswichtig für unser gesamtes Projekt. Folgende Konten stehen zur Verfügung. Spender werden gebeten einen Verwendungszweck anzugeben, z.B. „Spende für die Lohrer Tafel“:

Raiffeisenbank Main-Spessart eG:
IBAN: DE 45 7906 9150 0008 8059 89
BIC: GENODEF 1 GEM

Sparkasse Mainfranken
IBAN: DE 90 7905 0000 0043 3045 59
BIC: BYLADEM 1 SWU


Wer eine Spendenquittung benötigt wird um Angabe der Adresse auf dem Überweisungsträger gebeten. Wir senden diese nach Eingang gerne zu.

Das Konzept der Lohrer Tafel
wird von der Teamleiterrunde einmal jährlich überprüft und gegebenenfalls ergänzt.
Überarbeitete Fasssung vom 30.06.2014

Michael Donath
Projektleitung




Anhang:


Gedicht einer Klientin unserer Lohrer Tafel:

Die Lohrer Tafel
Eines Tages ich war arm trat die Tafel an mich ran.

Ich staunte nur, sie sprachen flott: „Bei uns gibt’s Essen und Kompott.“

Ich sah sie an und fragte dann. Seit wann der Staat uns wohlgetan?

Sie sagten dann, die Schwarzen und die SPD die tun den Bürgern sehr viel weh.

Drum haben wir hier was aufgebaut, für Euch haben wir uns ran getraut.

Da gibt es Obst und vieles mehr! „Die Tafel geb ich nicht mehr her!“

Da sind Menschen, ich bin hin. In ihrer Freizeit sind sie drin.

Sie geben für uns die ganze Kraft und haben uns immer satt gemacht!

Mein Dank gehört der Tafel hier:

„Macht weiter so, ich wünsch es mir.“
Lohr a. Main 2007